1. Judo-Verein Langen e.V.
>> JVL > Berichte > 2004 > Deutsche Kata-Meisterschaften   ¦   << Bericht U13 (3. Teil) <<   ¦   >> Bericht vom Katana-Turnier >>
>> Impressum
Stand: 4.1.2008
© 2004 JVL.

Mail an den  Webmaster

Deutsche Kata-Meisterschaften in Nußloch

Kata-Meisterschaften Stehend:
Regina Groß, Riccarda Renzmann (beide TV Wermelskirchen)

Vorn:
Giuseppe Di Magno und Dr. Jörg Steinwascher (beide 1. Judo-Verein Langen)



Großer Druck lastete auf den Teilnehmern bei der diesjährigen Deutschen Judo Kata-Meisterschaft in Nußloch. Die Judoka Dr. Jörg Steinwascher und Giuseppe Di Magno stellten sich den Besten aus ganz Deutschland in der Kategorie Goshin Jutsu No Kata (Moderne Form der Selbstverteidigung).

Katas sind so etwas wie die hohe Schule im Judosport und werden erst von erfahrenen Judokas trainiert. Dabei werden festgelegte Techniken von einem Angreifer und Verteidiger demonstriert. Die Bewegungsabläufe für beide Akteure sind klar definiert, bewertet werden Präzision, Dynamik und Präsentation.

Im Vorfeld hatten sich die Judoka selbst ehrgeizige Ziele gesteckt. Das Teilnehmerfeld hatte sich im Bereich der Goshin Jutsu No Kata in diesem Jahr fast verdoppelt, so dass eine Qualifikationsvorrunde entschied, wer in der Hauptrunde um den deutschen Meistertitel antreten durften. Nachdem Giuseppe Di Magno und Dr. Jörg Steinwascher im letzten Jahr nur ganz knapp den Titel verpassten, wollten sie dieses Jahr ganz nach oben auf das Treppchen – und das gelang.

Di Magno und Steinwascher selbst konnten nicht nur ihre Vorrundengruppe souverän gewinnen, sondern schockten die Konkurrenz mit der höchsten bisher erreichten Punktzahl. Mit 1140,3 von 1200 möglichen Punkten brachten sie es auf mehr als 50 Punkte Abstand zu den Zweiten innerhalb der Vorrunde.

Ernsthafte Konkurrenz erwuchs ihnen aus den Hessischen Vizemeistern 2004. In der Finalrunde schenkten sich die beiden Paare nichts und so wurde die Entscheidung letztlich sehr eng. Durch ihre konstante Leistung, die sehr gelungene Präsentation und nur wenige kleinere Fehler erreichten die beiden Wermelskirchener auch in der Hauptrunde die höchste Punktzahl und wurden Deutsche Kata-Meister 2004. Unter großem Jubel der mitgefahrenen Freunde und Sportkameraden empfingen sie die Glückwünsche der Offiziellen sowie des deutschen Katabeauftragten Klaus Hanelt und nahmen Pokale und Urkunden entgegen.

(st)