Einmal mehr hat der Judo-Verein Langen für die Kinder
eine Wochenendveranstaltung organisiert. An einem Samstag Nachmittag
wurde diesmal Gelegenheit gegeben "auf Safari zu gehen".
Insgesamt 16 Kinder sind der Einladung gefolgt. Die tatkäftige Unterstützung der
Eltern wurde dann auch mit einem netten Abschlußgrillen belohnt.
Als Trophäe erhalten die Kinder neben der obligatorischen Urkunde einen Aufnäher für den Judo-Anzug, mit dem sie ihre Leistung im Training und auf Wettkämpfen zeigen können. Auf diesem Aufnäher sind –entsprechend den Gürtelfarben im Judo– verschiedene Tiere dargestellt: vom gelben Känguruh, dem roten Fuchs, der grünen Schlange und blauen Adler bis hin zum braunen Bär und schwarzem Panther. Je besser die Ergebnisse bei den einzelnen Disziplinen der Judo-Safari, um so dunkler die Farbe. Ziel aller Teilnehmer ist der schwarze Panther, Symbol für Kraft, Schnelligkeit und Gewandheit.
Die Judo-Safari ist ein Wettbewerb, der in drei Teilen untergliedert ist. Im ersten Teil stellen die Kinder ihre Judokenntnisse in einem "japanischem Turnier" unter Beweis.
Beim japanischen Turnier richtet sich die Reihenfolge der Kämpfe nach der Körpergröße der Kinder. Die beiden kleinsten Judoka beginnen. Der Verlierer eines Kampfes kommt in die Trostrunde, während der Sieger immer auf der Matte stehen bleibt. Dann kommt der nächstgrößere Gegner dazu. Somit wird es für die erfolgreichen Kämpfer mit jedem Kampf schwieriger. Aber spätestens nach 5 gewonnenen Kämpfen wird auch der erfolgreiche Kämpfer ausgewechselt.
Bei der Judo-Safari in diesem Jahr konnten zwei Judoka eine solche Serie zeigen: Vanessa Tyminski und Julian Menche.
Der zweite Teil findet dann im Freien statt. Unterteilt nach Alter in verschiedene Leistungsgruppen werden in jeweils einem Lauf-, Sprung- und Wurfwettbewerb die Sieger in den Gruppen ermittelt.
Zu guter letzt, im dritten Teil, ist Kreativität gefragt. Zuhause wurde zu dem Thema "Judo im Jahr 3004" gebastelt, gemalt, geklebt und geschrieben. Der Fantasie waren dabei keine Grenzen gesetzt.
Die Spanne reichte von Raumschiffen mit Judomatten auf dem Rücken bis hin zur "Ausschreibung der Universums-Meisterschaften (mit Vorführung des Klassik-Lachers Rückblick 2004)". Die Jury aus Eltern und Vereinsvertretern hatte es dann auch sehr schwer, die Arbeiten zu bewerten.
(tr)