Mit drei ersten Plätzen kehrten die Jüngsten des 1. Langener Judo Vereins vom ersten Wertungsturnier zur Bezirkseinzelmeisterschaft der U11 zurück. Über 100 Kämpfer und Kämpferinnen traten, in Vierer- und Fünfergruppen eingeteilt, am vergangen Sonntag, nach dem Modus Jeder gegen Jeden in Pfungstadt an.
Die Teilnehmer in der U11
stehend von links:
Anna Köster, Yannick Finas, Jeremy Berndt, Deniz Erdem
sitzend v.l.:
Anica Schlesinger, Judo Bär, Vanessa Tyminski
Wie wichtig Kampferfahrung im Judo ist, wurde am Sonntag wieder einmal überdeutlich. Nachdem die stärksten U11-Kämpfer der vergangenen Jahre in die U14 gewechselt sind, waren diesmal die alten Hasen bei den Mädchen zu finden, also eigentlich Häsinnen.
Schon traditionell ging Vanessa Tyminiski bei 4 Kämpfen als Siegerin von der Matte. Viel Spaß dabei machte vor allem der Kampf gegen die Erzhäuserin Anna Lea Rixen, bei dem es nach voller Kampfzeit unentschieden stand, und so der Kampfrichter entscheiden musste. Und der erklärte, sehr zur Freude der Langener, Vannessa zur Siegerin.
Nichts zu gewinnen gab es für die Konkurrenz auch gegen die anderen Langener Mädels. Wie schon oft bei den vergangenen Turnieren wurden Anna Köster und Anica Schlesinger in eine Gruppe gelost. Beide gewannen alle Vorkämpfe absolut sicher, so dass es wieder einmal zu einem rein Langener Finale kam. In einem ausgeglichenen Kampf ging Anna zunächst in Führung, die Anica jedoch kurz danach wieder ausgleichen konnte. In Folge neutralisierten sich beide Kämpferinnen völlig. So stand es am Ende der regulären Kampfzeit unentschieden und der verantwortliche Kampfrichter erklärte Anna zur Siegerin.
Nach der starken Leistung ihrer Vereinskameradinnen, konnten die Jungs nur bedingt an diese Leistung anknüpfen. Während Marius Wagner in seinen ausgeglichenen Kämpfen durchaus die Möglichkeit besaß, nicht nur einen Kampf zu gewinnen, waren Jeremy Finas und Yannick Berndt bei den insgesamt 5 ihrer 6 Kämpfe chancenlos. Alle drei Kämpfer landeten schließlich somit auf dem dritten Platz.
Die positive Überraschung bei den Jungs blieb damit Deniz Erdem vorbehalten. Nach des Trainers Motto “Verbeugen, Greifen, Werfen, Verbeugen” absolvierte Deniz seine Kämpfe ohne jegliche sichtbare Aufregung und belegte so am Ende absolut souverän einen nicht unbedingt erwarteten ersten Platz.
(js)