Ergebnisse Nibelungenturnier Lindenfels

Erfreuliche Ergebnisse bein 16. Nibelungenturnier in Lindenfels

Mit einem 1., drei 2. und drei 3. Plätzen erzielten die Langener Judoka ein sehr gutes Ergebnis beim Nibelungenturnier in Lindenfels.

1. Platz: Lukas Röder.
2. Platz: Yunus Sen, Franziska Heil, Simon Alexander.
3. Platz: Florian Cordes, Philipp Braun, Fabian Probst.

Bereits am Samstag wurden die Wettkämpfe der U15 und U18 ausgetragen. In der U15 startete Philipp Braun. Ein Sieg bei drei Begegnungen reichte immerhin für den dritten Platz.

Für Fabian Probst war dieses Turnier der Wiedereinstieg ins Wettkampfgeschehen. Er konnte leider in keiner seiner drei Begegnungen punkten. Trotz engagiertem Griffkampf zeigte sich, wie wichtig spätestens in der U18 Erfahrung und Wettkampfroutine sind.

Am Sonntag in der U12 sind Franziska Heil und vier Jungs angetreten. Die U12 wird in kleine Gruppen mit vier Kämpfern eingeteilt, die Jeder-gegen-jeden kämpfen.

Franziska startete in der Gruppe 4 mit einem Kampfgewicht von 30kg. Der erste Kampf ging über die volle Kampfzeit ohne dass eine Punktwertung vergeben wurde. Der Kampfrichterentscheid viel leider knapp für die Gegnerin aus. Im zweiten Kampf konnte Franziska erfolgreich mit O-soto-gari werfen und dann im Bodenkampf gleich ihre Gegnerin mit einem Kesa-gatame festhalten. Im dritten Kampf hat sie einen Wurfansatz zum O-goshi nicht stark genug blocken können und wurde mir viel Schwung geworfen. Da sich in dieser Gruppe die Kämpferinnen aber reihum geschlagen haben, war die Unterbewertung entscheidend für die Platzierung: Rang 2 nach der Auswertung der Einzelentscheide.


Simon Alexander startete mit 48kg in Gruppe 23. Nachdem sogar ein Teilnehmer nicht angetreten ist, hatte Simon nur noch einen Kampf. In diesem Kampf wurde dann auch hart um die Goldmedaille gerungen. Simon konnte zunächst selbst zwei kleine Wertungen erzielen. Dann wurde er aber im Bodenkampf in eine Haltetechnik genommen. Er konnte diese zwar noch zwei mal kurz lösen, letztlich wurde er aber doch festgehalten. Damit war für Simon das Turnier mit nur einemn Kampf und einer Silbermedaille bereits beendet.

Yunus Sen (Gewicht 36kg, Gruppe 16) ist im ersten Kampf seinem Gegner bereits in den ersten Sekunden auf einen O-Goshi aufgelaufen und klar auf den Rücken geworfen. Damit war dieser Kampf bereits entschieden.Im zweiten Kampf konnte Yunus seinen Gegner nach hinten kontern und anschließend auf den Rücken drehen zu einem Yoko-shio-gatame. Aus diesem Haltegriff konnte der andere Judoka sich nicht mehr befreien. Im dritten Kampf lag Yunus mit einem Yuko zurück. Trotz zahlreicher Angriffe konnte Yunus diesen Rückstand bis zum Gong nicht mehr aufholen. Auch für Yunus genügte die eine klare Entscheidung für ihn zum 2. Platz.

Florian Cordes (Gewicht 30kg Gruppe 7) hatte an diesem Tag kein großes Glück. In seinem ersten Kampf war er zu passiv und konnte den Angriffen seines Gegners daher nur wenig entgegensetzen. Im zweiten Durchgang wurde Florian aus einer Vorwärtsbewegung heraus in einen Seoi-otoshi gezogen. Überrascht von dem schnellen Eingang konnte Florian nicht mehr ausweichen und wurde selbst schwungvoll auf den Rücken geworfen. Erst im dritten Kampf konnte Florian wieder aktiv kämpfen. Allerdings hat der Gegner dennoch zwei Techniken erfolgreich ansetzen und damit zwei Waza-ari-Wertungen erzielen können. Damit belegte Florian an diesem Turniertag nur einen dritten Platz.

Als Leichtgewicht startete Lukas Röder in der Gruppe 2 (26kg). Lukas kämpfte vom Start weg sehr aktiv. Er macht viele Fußwürfe, aber seine Gegner kippen dabei oft nur nach Hinten um oder fallen auf die Seite. Dafür gibt es leider keine Punktwertungen. Im ersten Kampf gelang Lukas aber in der zweiten Hälfte ein gut kontrollierter O-uchi-gari, der auch mit einem Ippon belohnt wurde. Die beiden nächsten Kämpfen wiederholten diese Muster: Lukas macht wieder viele Ansätze zu Fußtechniken wie O-soto-gari und De-ashi-barei und bringt damit seinen Gegner ins Straucheln, die entscheidende Wertung erzielt er aber immer wieder mit der Innensichel. Verdient hat sich Lukas auf den ersten Platz gekämpft.

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